Das Entgiftungsfahrzeug (Unimog) wurde 1980 durch ein neues Dekontaminationsfahrzeug ersetzt und in Stadtkyll stationiert, da der Stellplatz im Jünkerather Gerätehaus zu klein war. Auf Antrag des DRK Jünkerath wurde 1985 der in Jünkerath stationierte Krankenwagen im freigewordenen Stellplatz des Gerätehauses untergebracht. Man teilte dem DRK zusätzlich einen Raum im Obergeschoss zu. Ab 01.04.1986 wurde in Jünkerath ein hauptamtlicher Rettungsassistent stationiert. Die erforderlichen Änderungsmaßnahmen wurden in Gemeinschaftsarbeit mit dem DRK durchgeführt. Im Jahr 1990 baute die Verbandsgemeinde eine Rettungswache mit zwei Stellplätzen für das DRK an das vorhandene Gerätehaus an. Die Einweihung fand am 13.04.1991 statt. Die Wache wurde ab jetzt durchgehend mit zwei Sanitätern besetzt. Dadurch wurde der 2. Stellplatz im Feuerwehrhaus wieder frei.

Am 09. und 10.05.1987 feierte die Freiwillige Feuerwehr Jünkerath schließlich ihr 90- jähriges Stiftungsfest. Am darauffolgenden Wochenende nach der Glaadter Kirmes wurde das Kirmeszelt angemietet. Mit dem Fest verbunden war gleichzeitig der 16. Verbandsgemeindefeuerwehrtag. Als am Samstagabend die geplante Tanzveranstaltung näher rückte, ertönten die Sirenen gegen halb sechs. Im Staatsforst war ein Feuer ausgebrochen. Unter Mitwirkung der Lissendorfer und Stadtkyller Feuerwehren konnte der Brand dann doch schnell gelöscht werden, ohne dass dieser große Auswirkungen auf das Fest hatte.

Einweihung TLF 8/24, 1990Nach langem Bestreben der Feuerwehr erhielt die Feuerwehr Jünkerath im Jahre 1990 ein Tanklöschfahrzeug. Es war ein TLF 8/18 der Firma Ziegler auf Mercedes-Benz Fahrgestell. Das Fahrzeug hat eine im Heck eingebaute Pumpe mit einer Leistung von 800 l/Min bei 8bar und einem Wassertank mit 2.400 l Inhalt. Zusätzlich zur Normbeladung ist es mit einem Stromerzeuger, sowie 4 Atemschutzgeräten mit Ersatzflaschen und einem Lüfter ausgerüstet. Die Einsegnung des Fahrzeuges fand am 19.08.1990 durch Pfarrer Beissel statt. 1991 zählte die Feuerwehr Jünkerath 39 aktive Mitglieder. Im Jahr 1992 spendete die Bezirksregierung der Verbandsgemeinde 4 ausgemusterte VW-Transporter der Polizei. Jeweils ein Fahrzeug erhielten die Feuerwehren Hallschlag, Scheid, Stadtkyll und Jünkerath. Das Fahrzeug wurde in Eigenleistung zum Einsatzleitwagen umgebaut. Hierzu wurde es umlackiert, mit zwei eingebauten Funkgeräten, Zusatzantenne und Lautsprecherwarnanlage ausgerüstet. Das Fahrzeug wurde in einer angemieteten Garage untergestellt, da das Gerätehaus nur Platz für zwei Stellplätze hatte.

ELW 1 als VW T2, 1991Der Mindestbedarf nach LBKG für die Ausrüstung der Feuerwehr Jünkerath war jedoch noch nicht gedeckt. Demnach wäre das vorhandene TSF mit einem LF 16/12 oder LF 8/6 mit Hilfeleistungssatz zu ersetzen und eine Drehleiter DLK 18/12 und zusätzlich ein Wasserwerfer mit 1600 l/min zu beschaffen. Um diesen Forderungen gerecht zu werden, wäre der Neubau eines Gerätehauses mit 4 Stellplätzen für Großfahrzeuge plus einer Wasch- und Pflegehalle notwendig gewesen. Zunächst wurde seitens der Verbandsgemeinde geprüft, ob evt. ein Anbau an das vorhandene Gerätehaus in Frage kommen würde. Diese ergab jedoch, dass sich die beengten Verhältnisse im vorhandenen Gerätehaus dadurch auch nicht ändern ließen und höchstens Platz für einen 3. Stellplatz auf dem Grundstück gewesen wäre. Im alten Gerätehaus mussten erst die Fahrzeuge aus der Halle gefahren werden, damit sich die Kameraden an den Spinden mit der Einsatzkleidung ausrüsten konnten. Somit wurde von der Verwaltung signalisiert, abzuwarten um Fördermöglichkeiten zugunsten eines Neubaues abzugreifen.