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Erstellt: Sonntag, 12. Juni 2016 06:11
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Feuerwehr Jünkerath rüstet sich mit vier Stromerzeugern und einem Lichtmastanhänger

Um auch für einen länger andauernden Stromausfall gerüstet zu sein, bedarf es leistungsstarker Stromaggregate. Grundsätzlich sind zwar mittlerweile fast alle Feuerwehrfahrzeuge mit einem Stromerzeuger ausgerüstet, jedoch können diese bei einem Stromausfall in der Regel nicht für Brand- und Hilfeleistungseinsätze eingesetzt werden, da die Fahrzeuge dann vor Ort gebunden und nur noch bedingt einsatzfähig sind.

Daher wurde auf Initiative der Feuerwehr Jünkerath mit Hilfe von Ortsbürgermeister Rainer Helfen bei der Bundeswehr ein Antrag auf unentgeltliche Abgabe von Material aus Beständen der Bundeswehr für Katastrophenschutzorganisationen gestellt. Im Februar 2015 kam dann die Zusage für sechs Stromerzeuger SEA 12 kW (15 kVA) sowie zwei 1t-Anhänger. Das Material war allerdings über drei Standorte in Deutschland verteilt. Für den Transport nach Jünkerath stellte Gerd Müller, Geschäftsführer der Firma KATEC Kanaltechnik Müller & Wahl GmbH, einen Tieflader zur Verfügung. Anschließend wurden die Geräte in Eigenleistung von der Feuerwehr Jünkerath geprüft, instandgesetzt und abgeschliffen. Malermeister Frank Schmitz aus Jünkerath lackierte die Stromerzeuger und Anhänger in der Werkstatt der Firma KATEC. Ein Anhänger wurde in Eigenleistung zusätzlich mit einem Lichtmast ausgerüstet. Von den sechs Stromerzeugern stehen nun drei im Gerätehaus Jünkerath einsatzbereit zur Verfügung. Ein Anhänger und ein Stromerzeuger werden im Feuerwehrhaus Stadtkyll vorgehalten. Zwei Geräte dienen als Ersatzteilträger.

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Mit den Stromerzeugern können bei länger andauerndem Stromausfall das Feuerwehrhaus Jünkerath mit der FEZ (Feuerwehreinsatzzentrale) und beispielsweise Tiefbrunnen und Pumpwerke zur Trinkwasserversorgung mit Strom versorgt werden. Der Lichtmastanhänger dient auch zur Ausleuchtung von Einsatzstellen.

In einer kleinen Feierstunde wurden die neuen Gerätschaften in Dienst gestellt. Dank Ortsbürgermeister Rainer Helfen, der bei der Antragstellung sowie der Koordination der Transporte mit der Bundeswehr mitwirkte, konnte dieses Projekt ermöglicht werden. Ein besonderer Dank gilt den Unterstützern Gerd Müller und Frank Schmitz sowie den fleißigen Helfern der Freiwilligen Feuerwehr Jünkerath.

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Von links nach rechts: Olaf Templin (stellv. Wehrleiter), Dirk Merkes (Wehrführer), Gerd Müller, Frank Schmitz und Ortsbürgermeister Rainer Helfen

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Abholung der Anhänger und Aggregate mit einem Tieflader 

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Stromaggregate SEA 12 kW (15 kVA) nach der Abholung 

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1t-Anhänger  nach der Abholung 

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Lackierung der Aggregate durch Malermeister Frank Schmitz 

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Lackierung des Anhängers durch Malermeister Frank Schmitz

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Erstellt: Dienstag, 24. Mai 2016 07:28
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Bericht von www.input-aktuell.de vom 23.05.2016

Freiwillige Feuerwehr Jünkerath mit praxisnahen Übungseinsätzen auf Personalsuche

Jünkerath (red/boß) Am Samstag fand in Jünkerath eine Feuerwehrübung statt. Es ging in erster Linie darum, Nachwuchs zu finden. Eingeladen und angekündigt hatte Wehrführer Dirk Merkes mit seinen Kameraden

die Veranstaltung durch die Verteilung von immerhin 1000 Flyern. Zusätzlich wurden frühzeitig Plakate aufgehängt und im Mitteilungsblatt veröffentlicht. Dem Ruf der Feuerwehr folgten dann auch ca. 15 Interessente, die die Arbeit der Feuerwehr hautnah miterleben konnten. Nicht wenig bot die Feuerwehr Jünkerath auf. Man simulierte einen Verkehrsunfall mit Verletzten und eingeklemmten Personen und die Beteiligung eines Gefahrguttransportes. Horst Schneider, Gruppenführer bei der Feuerwehr Jünkerath, erläuterte den Einsatz über Lautsprecher. Begeistert folgten die Zuschauer dem Geschehen und konnten den Einsatz von Schere und Spreizer beobachten, mit dem das Dach eines PKWs zur Verletztenrettung abgetrennt wurde. Die schwierige Bergung brachte doch so einige in Erstaunen über die Leistungen der Feuerwehr. Beim Gefahrgutszenario wurde die Niederschlagung von Dämpfen mit einem Lüfter und der Einsatz unter leichten Chemikalienschutzanzügen und Pressluftatmern demonstriert. Im Anschluss an die Übung konnten die Besucher sich den Ort aus der Drehleiter von oben betrachten und Alexander Schmitz demonstrierte die Auslösung eines Fahrerairbags. Die Besucher erkundigten sich über Gefahrstoffeinsätze, Ausbildung bei der Feuerwehr, Übungsbetrieb bis hin zur Mitgliedschaft in der Jugendfeuerwehr. Die Führungskräfte erläuterten die Fragen geduldig und ausführlich. Beim Abschluss der Veranstaltung waren bereits zwei neue Feuerwehrmänner gewonnen. Der krönende Abschluss war dann ein gemeinschaftliches Grillen. Aber die Bemühungen zur Gewinnung von Feuerwehrkameraden sind in Jünkerath noch viel weitreichender! Am Berufsinformationstag an der Realschule+ in Jünkerath war die Feuerwehr vertreten und informierte die 8. – 10. Klasse über den Beruf des Feuerwehrmanns/Frau bei der Berufsfeuerwehr und bei der Freiwilligen-Truppe. Die Kameraden aus Jünkerath kümmern sich bereits sehr früh um entsprechenden Nachwuchs. So ist an der Grundschule eine Bambinifeuerwehr integriert, die von der Jünkerather Wehr unterstützt wird. Zudem hat Jünkerath noch eine funktionierende Jugendfeuerwehr, die zahlreiche Aktivitäten anbietet.

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Hintergrund: Dass den Feuerwehren Personal fehlt, ist allen seit langem bekannt. Dadurch wird die Sicherheit der Bevölkerung immer mehr gefährdet. Die Einsatzzeiten werden länger, wodurch Verletzte in Fahrzeugen länger auf Hilfe warten müssen. Bei Bränden erhöht sich die Erstickungsgefahr mit jeder Minute Verzögerung der kompetenten Hilfe erheblich. Dass Feuerwehren aufgelöst werden oder aus Personalmangel nicht mehr richtig einsatzfähig sind, könnte bald mit verlorenen Leben bezahlt werden. Nicht nur Jünkerath ist auf der Suche nach Personal. Auch alle anderen Wehren suchen mit den ausgefallensten Ideen Leute. Hierzu zählen das Verteilen von Flyern, Aufrufe im Amtsblatt, Plakate oder die Verteilung von Löscheimern - wie zuletzt in Kerpen und vor Jahren bereits in Lissendorf. Auf diese Aktionen hin, konnten zwar einige neue Mitglieder gewonnen werden, aber das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Feuerwehren sind eine gesetzlich vorgeschriebene Einrichtung, die von den Gemeinden unterhalten und betrieben werden muss. Das ist aber nur möglich, wenn sich genügend Freiwillige zum Dienst bei der Feuerwehr bekennen und bereit sind, sich für das Allgemeinwohl und die allgemeine Sicherheit einzusetzen. Jeder Feuerwehrmann/frau kennt das Gefühl von Zufriedenheit, wenn er/sie bei einem Einsatz anderen Menschen in Not geholfen hat. Das ist ein Stück Lebensgefühl und Zufriedenheit. Alle Männer und Frauen, die bereit sind anderen in einer Notlage zu helfen, sollten bitte Kontakt mit Ihrer Ortsfeuerwehr aufnehmen und sich informieren.

Klaus Finken

 

Mehr Fotos in der Fotogalerie!

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Erstellt: Sonntag, 01. Februar 2015 07:18
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KATWARN - Katastrophenwarnung per Handy

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Als erstes Flächenland nutzt Rheinland-Pfalz das mobile Bevölkerungswarnsystem KATWARN für Gefahrenlagen, die mehrere Landkreise oder kreisfreie Städte betreffen und zentrale Abwehrmaßnahmen erfordern. Die Informationen über Unglücksfälle oder Katastrophen kommen direkt von den Leitstellen, in unserer Region von der Integrierten Leitstelle bei der Berufsfeuerwehr in Trier. Im Falle eines Atomunfalls in einem um Rheinland-Pfalz liegenden Kernkraftwerks erfolgt der Hinweis an Katwarn durch das Katastrophenschutz-Lagezentrum des Landes bei der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) in Trier. Dort laufen bei einem Katastrophenfall alle Informationen zusammen. Der Absender der jeweiligen Warnmeldung ist in der empfangenen Nachricht erkennbar. Nur die zuständigen Behörden können entsprechende Meldungen verschicken. Empfänger sollen die Warnungen auch per E-Mail an Nicht-Katwarn-Nutzer weiterleiten oder diese in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter teilen können. Hierdurch verspricht sich das Land eine schnellere Verbreitung von Warnmeldungen, da heute nicht jeder mehr unbedingt Radio hört. So könnte zum Beispiel bei einem Großbrand in der Region folgende Meldung über KATWARN versandt werden: "Großbrand mit starker Rauchentwicklung. Bitte bleiben Sie innerhalb von Gebäuden. Halten Sie Fenster und Türen geschlossen."

Am System angeschlossen ist auch der Deutsche Wetterdienst DWD. Registrierte Nutzer der App KATWARN erhalten vom DWD Amtliche Unwetterwarnungen auf das Handy. Das System bietet außerdem optional eine Schutzengelfunktion. Damit kann man auch außerhalb  von Rheinland-Pfalz Warnmeldungen von angeschlossenen Behörden erhalten für die Region wo man sich gerade befindet. Die App nutzt hier den GPS-Chip des Mobiltelefons zur Ortung des Nutzers.

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Die KATWARN App steht kostenlos zur Verfügung für das iPhone im App Store, für Android Handys im Google Play Store, für Windows Handys im Windows Store. Alternativ bietet KATWARN kostenlose Warnungen mit eingeschränkter Funktonalität auch per SMS/E-Mail zum Gebiet einer registrierten Postleitzahl. SMS an Servicenummer 0163 – 755 88 42: „KATWARN 12345 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!“ (für Postleitzahl 12345 und optional E-Mail).

 

Weitere Informationen finden Sie hier: www.katwarn.de

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Erstellt: Sonntag, 28. April 2013 10:43
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Erfolgreiche Teilnahme am Feuerwehr-Website-Wettbewerb 2013 der Firma Dräger

 

Wir haben mit unseren neuen Webseite am Feuerwehr-Website-Wettbewerb 2013 der Firma Dräger teilgenommen. Alle Websites erhalten, vergleichbar mit den Sternen in der Hotellerie, bis zu fünf Helmsymbole als "Gütesiegel". Die mit der Höchstwertung von fünf Helmen ausgezeichneten Websites werden nochmal intensiv von einer Expertenjury begutachtet und so die Gewinner ermittelt. Unsere Homepage wurde im Wettbewerb mit vier von fünf möglichen Helmen ausgezeichnet:

4 Helme fuer Ihre Website 39978 klein

Mit knapp 1.000 Einsendungen aus dem deutschen Raum war die Konkurrenz dieses Jahr besonders groß. Für Deutschland, Österreich und die Schweiz waren es insgesamt sogar 1.600 Teilnehmer - so viele hat kein Dräger-Feuerwehr-Website-Wettbewerb zuvor erreicht! Im März startet das Vorauswahlverfahren durch ein unabhängiges Institut.


Die mit der Höchstzahl von fünf Helmsymbolen ausgezeichneten Feuerwehren werden am 17. Mai 2013 zu einer Festveranstaltung ins Feuerwehr Museum Fulda eingeladen, bei der die finalen Sieger bekannt gegeben werden.


Bewertet werden neben dem Informationsgehalt, dem praktischen Nutzen, der Benutzerfreundlichkeit, der Aktualität und dem Erscheinungsbild auch Besonderheiten, die hervorragende Websites von anderen abheben. Das Internet bietet hier immer mehr Möglichkeiten – z. B. interaktive Tools wie Blogs und Umfragen oder digitale Darstellungsformen wie Videos und Podcasts. Zugleich erhöht diese Entwicklung aber auch die Anforderungen an die Sicherheit. Beiden Aspekten wird bei der Bewertung ebenso Rechnung getragen wie (dieses Jahr erstmals) auch dem Bereich Social Media.

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