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Erstellt: Sonntag, 27. Januar 2013 12:32
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Kameraden der Feuerwehr Jünkerath haben am TFA-Wettbewerb in Reydt teilgenommen!

Bericht des Trierischen Volksfreund vom 27.06.2011

Harte Kerle aus der Eifel

Neben Robert Drosdowski (der TV berichtete) haben weitere Feuerwehrleute aus der Vulkaneifel erfolgreich am Wettbewerb der härtesten Feuerwehrleute in Rheydt bei Mönchengladbach teilgenommen. Weitere Teilnehmer aus dem Kreis Vulkaneifel gab es aus der Freiwilligen Feuerwehr Jünkerath: Manuel Arenz (Gesamtzeit 17:22 Minuten, Gesamtplatzierung 91, Platzierung Altersklasse 39) und Markus Bauer (Gesamtzeit 14:20 Minuten, Gesamtplatzierung 79, Platzierung Altersklasse 32).

Feuerwehrwettbewerb 2011

Männer und Frauen aus ganz Südamerika, Nordamerika, Europa und sogar aus Südafrika hatten sich dem Wettbewerb gestellt, bei dem die Teilnehmer an ihre körperlichen Grenzen gehen müssen. Das Foto zeigt die beiden Feuerwehrmänner beim Aufwärmen auf dem Rad. (red)/Foto: privat

 

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Gründung der Bambinifeuerwehr

Bericht des Trierischen Volksfreund vom 29.08.2011

Die Bambini lernen das Feuerwehr-ABC

In der Ganztagsgrundschule (GTS) Jünkerath ist die Bambini-Feuerwehr offiziell an den Start gegangen. Das Angebot für die ganz Kleinen ist das erste dieser Art in der Verbandsgemeinde Obere Kyll.

 

Jünkerath. Die Augen von zwölf Kindern leuchten, als das Feuerwehrauto auf dem Schulhof der GTS Jünkerath eintrifft. Für sie ist dies eindeutig der Höhepunkt des offiziellen Gründung-Akts der Bambini-Feuerwehr. Während die Erwachsenen bei der Feier das Offizielle besprechen, haben die Kinder bereits Spaß mit dem Feuerwehrauto. Mit einer Wasserspritze versuchen sie, Bälle von Verkehrshütchen zu schießen. Der neunjährige Rafael Steffes aus Birgel wollte gerne Mitglied der Bambini-Feuerwehr werden, weil sein Vater auch bei der Freiwilligen Feuerwehr ist. Genaue Vorstellungen vom zukünftigen Unterricht hat er auch schon. "Ich möchte, dass wir Feuer machen, das wir dann wieder löschen. Außerdem könnten wir eine Nebelmaschine ausleihen, das Klassenzimmer vollqualmen und dann versuchen, aus dem Zimmer Dinge zu retten." Die achtjährige Ida Weber findet es toll, dass es eine Bambini-Feuerwehr gibt, weil sie für die Jugendfeuerwehr noch zu klein ist.

Bambinifeuerwehr

Das Interesse im Vorfeld war riesig: 40 Kinder hatten sich gewünscht, bei der Nachwuchs-Feuerwehr mitzumachen, doch der Platz war begrenzt, sagt Daniela Freire, Leiterin der Primarstufe an der Graf-Salentin-Schule. Die Bambini-Feuerwehr wird im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft angeboten und kann von Schülern der ersten bis vierten Klasse belegt werden.

"Ziel ist es, die Kinder spielerisch an die Fragen des Brandschutzes heranzuführen", sagt Ingo Klinkhammer, zuständiger Sachbearbeiter bei der Verbandsgemeindeverwaltung Obere Kyll. "Es ist wichtig, Nachwuchs zu finden für unsere Feuerwehren", betont auch Diane Schmitz, Bürgermeisterin der VG Obere Kyll. Mit Interesse habe sie die Einführung einer Bambini-Feuerwehr an der GTS Hillesheim beobachtet und beschlossen, dasselbe in Jünkerath zu ermöglichen. Dafür musste ein geeigneter Betreuer gefunden werden. Ein Aufruf in den amtlichen Mitteilungen blieb zunächst erfolglos. Doch dann meldete sich mit Beatrice Wiesen sozusagen die Idealbesetzung. Die gelernte Erzieherin von der Jugendbildungsstätte Don Bosco Jünkerath unterstützt die GTS bei der Nachmittagsbetreuung. Doch nicht nur pädagogisch ist sie geschult, auch vom Feuerwehrwesen versteht sie einiges: Sie ist Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr in Stadtkyll und betreut dort die Jugendfeuerwehr. "Ich möchte die Kinder spielerisch an das Thema Feuerwehr heranführen", sagt sie. Auch Spiele und gemeinsame Ausflüge sind geplant. Auch Feuer soll gemacht werden. "Darauf grillen wir dann Stockbrot", sagt Wiesen. Schulleiter Horst Kneppel ist überzeugt, dass von dem neuen Angebot sowohl Schule als auch Feuerwehr profitieren werden. Wenn die Begeisterung der Kinder anhält, könnte der Plan von Diane Schmitz aufgehen. Momentan gibt es in der VG Obere Kyll fünf Jugendfeuerwehren, in denen 44 Jungen und 26 Mädchen aktiv sind. Vielleicht sind es ja bald schon mehr.

Bambinifeuerwehr2 

Meinung

Früh Nachwuchs sichern


Die Einrichtung einer Bambini-Feuerwehr ist ein Schritt in die richtige Richtung. Im Grundschulalter beginnen Kinder, sich für bestimmte Hobbys zu interessieren und Vereinen beizutreten. Im jugendlichen Alter sind die Messen meist gelesen, für weitere Angebote bleibt neben der Schule oft keine Zeit. Es ist also schwierig für Feuerwehren, sich auch noch ein Stückchen vom Kuchen abzuschneiden. Idealerweise wird ein Bambini-Feuerwehrkind später Mitglied der Jugend- und anschließend der Freiwilligen Feuerwehr. Die Wichtigkeit dieses schulischen Angebots sollte man deshalb gerade im Hinblick auf die demografische Entwicklung nicht unterschätzen.

 

Extra

In der VG Obere Kyll gibt es derzeit 16 Freiwillige Feuerwehren und fünf Jugendfeuerwehren. Insgesamt sind 338 Männer und 14 Frauen aktiv. Bei den Jugendlichen sind es 44 Jungen und 26 Mädchen. In der VG Arzfeld gibt es 28 Freiwillige Feuerwehren und eine Löschgruppe (Roscheid) sowie sieben Jugendfeuerwehren. Insgesamt haben die Wehren 430 erwachsene und 92 jugendliche Mitglieder. In der VG Prüm gibt es 55 Wehren mit rund 1000 Mitgliedern. Außerdem gibt es in Büdesheim, Olzheim und Weinsheim Jugendfeuerwehren. Weder in der VG Arzfeld noch in der VG Prüm gibt es eine Bambini-Feuerwehr.sn

 

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Einsegnung des neuen HLF 10/10 der Feuerwehr Jünkerath

Bericht des Trierischen Volksfreund vom 02.10.2011

13 neue Fahrzeuge in zehn Jahren

Das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug für die Feuerwehr Jünkerath ist eingesegnet worden. Außerdem wurde ein neues Mannschaftstransportfahrzeug an die Stadtkyller Wehr übergeben.

Einsegnung HLF

Jünkerath. (jtz) Das Konzept ist erfüllt, die Verbandsgemeinde Obere Kyll hat in zehn Jahren 13 Fahrzeuge beschafft. "Heute ist ein großer Tag für die Feuerwehren Jünkerath und Stadtkyll", sagte Verbandsbürgermeisterin Diane Schmitz bei der Übergabe der Löschfahrzeuge. 2003 hatte der Verbandsgemeinderat eine Prioritätenliste zur Neubeschaffung verabschiedet. In fast zehn Jahren gab die Kommune eine Million Euro aus. 411 000 Euro Landeszuschüsse wurden gewährt, und auf 589 000 Euro beläuft sich der Anteil der Verbandsgemeinde. Verbandsgemeindewehrleiter Helmut Bauer sagte: "Wir können stolz über die moderne Technik sein, die zudem die Feuerwehrangehörigen motiviert". Das Löschgruppenfahrzeug LF 16, Baujahr 1980, von der Berufsfeuerwehr Düsseldorf übernommen und seit 2000 im Dienst der Jünkerather Wehr, hat ausgedient. "Jede Menge Arbeit von der Ausschreibung bis zur Auslieferung war erforderlich, um das gewünschte und wirtschaftlich nutzbare Fahrzeug zu erhalten", sagte Wehrleiter Axel Keul. Das HLF/10 Iveco-Magirus verfügt über 299 PS, hat Allrad und wird mit neun Personen besetzt. Dank seiner Ausrüstung für die technische Unfallhilfe ist es nicht nur zur Brandbekämpfung einsetzbar, sondern auch bei Verkehrsunfällen. Die Beladung konnte weitgehend aus dem alten LF 16 übernommen werden. Der Tank fasst 1300 Liter Löschwasser. Die Anschaffungskosten belaufen sich auf 213 000 Euro. Bei dem Mannschaftstransportfahrzeug handelt es sich um einen gebrauchten Ford-Kleinbus, der mit geringen Mitteln von den Kameraden umgebaut wurde. Pfarrer Reinhard Mallmann segnete die Fahrzeuge ein.

 

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Feuerwehreinsatzzentralen üben den Ernstfall

  

Am 03.07.2013 führten die Feuerwehreinsatzzentralen (FEZ) der Verbandsgemeinden Gerolstein und Obere Kyll eine Gemeinschaftsübung in Jünkerath durch. Für die Teilnehmer galt es eine Großschadenslage im Bereich Steffeln abzuarbeiten. Ausgangslage war ein Flugzeugabsturz mit anschließendem Waldbrand und vermissten Schülern. Das Szenario wurde rein theoretisch mit den Möglichkeiten von einer Feuerwehr-einsatzzentrale und zwei Einsatzleitwagen abgearbeitet. Der Übungsschwerpunkt lag zum einen in der Kommunikation über Analog- und Digitalfunk, der Alarm-und Ausrückeordnung der Verbandsgemeine Obere Kyll sowie der Dokumentation des kompletten Einsatzgeschehen.

 

Aufgrund der umfangreichen Einsatzlage war eine umfangreiche Alarmierung der Einsatzkräfte erforderlich. Diese streckte sich weit über die Alarm- und Ausrückeordnungen der VG Obere Kyll hinaus. Mit eingebunden wurden dadurch Sonderfahrzeuge für Waldbrände, sowie der Leitende Notarzt und Organisatorische Leiter des Abschnittes Gesundheit im Vulkankreis.

 

Nach stressigen 90 Minuten wurde die Übung mit der simulierten Übergabe an die technische Einsatzleitung (TEL) des Vulkankreises beendet. Die beiden Leiter der FEZ, Daniel Surges und Dominik Schüler, bedankten sich bei dem Planungsteam für die gelungene und anspruchsvolle Übung. Das Planungsteam bestand aus zwei Kameradinnen und Kameraden aus Gerolstein und zwei Kameraden aus der Oberen Kyll. Das Planungsteam besuchte im Vorfeld der einen Sonderlehrgang zur Unterstützung der Einsatzleitung (ELU) an der Landesfeuerwehrschule in Koblenz. Nach einem positivem Feedback aller Teilnehmer, wird eine weitere Gemeinschaftsübung im Herbst angestrebt.

 

 

FEZ Uebung 03.07.2013

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