Alarmierung

Bei Eingang eines Notrufes über die Notrufnummer 112 alarmiert der Disponent der Rettungsleitstelle Trier die erforderlichen Einheiten der Feuerwehr bzw. des Rettungsdienstes. Der Disponent muss aufgrund Ihrer Beschreibung des Schadensereignisses entscheiden, in welche Größenordnung der Fall einzuordnen ist.

Hierzu gibt es für jede Ortsgemeinde einen Alarm- und Einsatzplan. In diesem Alarm- und Einsatzplan wird zwischen Brandschutz und Technischer Hilfeleistung unterschieden. Jede Kategorie wird nochmals nach der Größenordnung des Ereignisses unterteilt. Somit ist für jeden Schadensfall festgelegt, welche Einheiten zu alarmieren sind.

Der Leitstellendisponent hat einen PC zur Hilfe. Nach Ihren Angaben gibt der Computer einen Alarmierungsvorschlag aus. Wird der Vorschlag vom Disponenten bestätigt, wird die Alarmierung über den PC ausgelöst.

Die Feuerwehr Jünkerath kann über Funksirenen und Funkmeldeempfänger (Piepser) alarmiert werden, oder nur über Funkmeldeempfänger (stille Alarmierung). Im Ort sind drei Funksirenen installiert:

  • DRK Rettungswache, Auf dem Wehrt
  • Verbandsgemeindeverwaltung, Rathausplatz
  • Eisenmuseum, Am Römerwall

 

sirene

Die Feuerwehr Jünkerath ist mit insgesamt 15 Funkmeldeempfängern (FME) ausgestattet. Mittels der Funkmeldeempfänger können bestimmte Einsatzgruppen sondiert werden. So sind der Feuerwehr Jünkerath mehrere Alarmierungsschleifen zugeordnet:

  • Feuerwehr Jünkerath
  • Drehleiter DLK
  • Feuerwehreinsatzzentrale FEZ
  • Gerätewarte Atemschutz
  • Feuerwehrbereitschaft Obere Kyll

Bei Auslösung der FME  hört der  Feuerwehrmann den Funkspruch des Disponenten mit und ist damit schon vorab über den Einsatz informiert. Bei jedem Einsatz einer Feuerwehr aus der Verbandsgemeinde Obere Kyll  wird gleichzeitig die Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) Jünkerath mitalarmiert.

 

fme

Die FEZ befindet sich im Feuerwehrgerätehaus Jünkerath und wird durch Mitglieder der Feuerwehr Jünkerath besetzt. Von hier aus wird der Einsatz von jetzt an koordiniert und abgewickelt. Falls erforderlich können von hier aus noch weitere Hilfseinheiten nachalarmiert werden. Alle alarmierten Einheiten stehen in ständigem Funkkontakt zur FEZ.